Beim Umgang mit Naturkatastrophen wie beispielsweise Überflutungen, Erdbeben und Orkanen sind Katastrophenschutzorganisationen oftmals auf die Hilfe von Tausenden freiwilliger Helfer aus der Bevölkerung angewiesen. Der Einsatz dieser sogenanten Spontanhelfenden muss koordiniert werden, damit die Spontanhelfenden die professsionellen Einsatzkräfte möglichst effektiv  unterstützen können. Im heutigen Katastrophenschutz erfolgt eine solche Koordination jedoch nicht systematisch oder IT-gestützt. Am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Operations Research (MISOR, www.misor.org) werden in Kooperation mit Katastrophenschutzorganisationen mathematische Modelle und Optimierungsverfahren entwickelt, die nach ihrer Integration in bestehende IT-Systeme eine mathematisch und algorithmisch fundierte Koordination von Spontanhelfenden gestatten; unsere Forschungsaktivitäten finden sich beispielsweise im Verbundprojekt KUBAS (https://kubas.uni-halle.de/) verortet. Die Analyse der entwickelten Optimierungsmodelle und -verfahren mit Hilfe umfangreicher simulativer Experimente erfolgt auf den modern ausgestatteten Rechnern im soda.lab.